Hotel Grande Bretagne: Ein Hotel mit Geschichte und Geschichten.

Trinkgeld – Eine Wertschätzung und ein ungeschriebenes Gesetz

Ein Gastbeitrag von Tim Stief

Während der Corona Pandemie war es mir jederzeit möglich (von Zuhause aus) zu arbeiten – ein grosses Privileg, das ich zu schätzen weiss. Dagegen hatten (bzw. haben teilweise immer noch) andere Branchen weniger Glück. Etwa die Gastro-Branche.

 

Weshalb gebe ich Trinkgeld? 

Seitdem ich am Projekt der Genusshelden beteiligt bin, hat Genuss insbesondere in der Gastronomie einen noch höheren Stellenwert in meinem Leben. Wie viele Personen an meinem Erlebnis im Restaurant beteiligt sind, finde ich unglaublich. Dabei sind Köche und das Servicepersonal noch die offensichtlichsten Berührungspunkte. Hinter den Kulissen arbeiten aber weit mehr Personen und tragen zum perfekten Abend bei.

Die einfachste Form meiner Dankbarkeit Ausdruck zu verleihen, ist es, Trinkgeld in Höhe von ca. 10 % zu geben. Ein ungeschriebenes Gesetz, würde ich sagen. Wer genau das Trinkgeld am Ende des Abends erhält weiss ich dabei nicht so genau. Denn es gibt verschiedene Methoden, wie das Trinkgeld unter den Angestellten aufgeteilt wird. Die Einfachste, so denke ich, ist es, wenn das Trinkgeld unter allen Angestellten fair nach Pensum aufgeteilt wird. Damit haben alle etwas davon und nicht nur jene, mit denen ich als Gast etwas zu tun habe. Letztlich ist jede Person am Erfolg vom Restaurant beteiligt.


Was hat Trinkgeld nun mit Corona zu tun? 

Das Ausbleiben der Gäste lässt auch die Trinkgeldkassen leer. Diese Gelder werden auch nicht vom Staat in Form von Hilfsgelder ersetzt, da das Trinkgeld eigentlich seit 1974 im Preis enthalten und somit nicht «zwingend» ist. In Japan ist das Geben von Trinkgeld beispielsweise unhöflich, in der Schweiz aber nach wie vor gerne gesehen. Daher ist es auch ein wichtiger Lohn- und Umsatzbestandteil.


Unser Ansatz 

Es ist längst kein Geheimnis mehr, welche Folgen die Corona Pandemie auf die Psyche der Menschen und das soziale Leben haben. Ich habe mit Georg Twerenbold, Initiator der «Genusshelden», lange darüber gesprochen, wie wir mit unserem Projekt die Gastronomie und deren Teams unterstützen können. Keine leichte Aufgabe…

Nach diversen Ideen haben wir uns auf eine tolle Lösung geeinigt: Wir verteilen knapp die Hälfte des Buchpreises, nämlich 45 Franken, als Trinkgeld im Namen des Käufers an ein Gastro-Team seiner Wahl. Dabei ist es nicht unser Ziel, einen Franken Betrag blind zu spenden, sondern wir möchten dem auserwählten Team ein gemeinsames Erlebnis schenken und den Team Zusammenhalt stärken. Ein gemeinsamer Ausflug, Reise, Abend, etc. Das auserwählte Team nennt uns seinen Wunsch und wir erfüllen diesen nach Möglichkeit. Es ist unser Ansatz, wie wir einer Branche etwas zurückgeben möchten, die uns während Jahren so viel gegeben hat.


Wie funktioniert das Ganze? 

Pro verkauftem Buch spenden wir 45 Franken an ein Restaurant deiner Wahl. Der einzige Haken dabei ist es, dass der gesammelte Betrag «nur» auf die meist genannten (Top 12) Restaurants verteilt wird. Der Grund dazu? Die Masse macht’s aus, so einfach. Somit vermeiden wir, dass Kleinstbeträge gespendet werden. 

Auf der Website wählt man, wie viele Genusshelden Bücher man gerne kaufen möchte. Anschliessend spendet man die 45 Franken an das gewünschte Restaurant mit dem dazugehörigen Gastro-Team. Nach erfolgreichem Einkauf wird die Stimme vergeben und die Rangliste live angepasst. Und wenn das gewünschte Restaurant noch nicht auf der Liste ist, kann das einfach als Bestellbemerkung hinzugefügt werden und wird innert 24 Stunden auf der Liste ergänzt.


Easy, oder? 

Nun gut. Wir hoffen mit unserem Vorgehen Teams einer gebeutelten Branche unterstützen zu können und für einmal den wirtschaftlichen Aspekt eines Projekts aussen vor zu lassen.

Genusshelden – Das Buch.

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