Wie der Risotto nach Italien kam

Wie der Risotto nach Italien kam

Im letzten Blogeintrag haben wir erfahren, wie der Sternekoch Massimo Bottura den Parmesan rettete und so zum Helden avancierte. Mit Helden kennen wir uns ja aus, Christa Rigozzi, unsere Genussheldin aus dem Tessin, liebt Risotto al Merlot. Und wir haben uns gefragt, wie eigentlich der Risotto den Weg nach Italien fand?

Reis gehört zu den ältesten Kulturpflanzen überhaupt und wird in China seit mehr als 5000 Jahren angebaut. In den Mittelmeerraum wurde Reis durch die Eroberer Anfang des Jahrtausends gebracht. Durch die Mauren kam Reis letztendlich nach Spanien, von wo aus er schliesslich, im 14. oder 15. Jahrhundert, im reichen Neapel im Süden von Italien landete. Die besseren Bedingungen für den Reisbau – also ausgeglichenes Klima und sichere Wasserversorgung – bot allerdings der Norden von Italien und so wird italienischer Reis seitdem insbesondere in der Poebene im Piemont, aber auch in Venetien kultiviert.

Alles über Risotto

Aber wie passen Reis und Italien eigentlich zusammen? Ganz einfach: Italien ist Europas grösster Reisproduzent. Er wird dort bereits seit dem 15. Jahrhundert kultiviert, vor allem im Norden des Landes, da dort die für den Reisbau deutlich besseren klimatischen Bedingungen herrschen. Kein Wunder also, dass Risotto neben Pasta und Pizza zu den Nationalgerichten des Landes zählt.

Christa Rigozzi liebt Risotto al Merlot

Es ist ganz und gar nicht egal, welchen Reis man für die Zubereitung seines Risotto verwendet, da die gewünschte cremige Beschaffenheit nur mit den Sorten Arborio, Carnaroli, Maratelli und Vialone erreicht werden kann. Bruchreis und Langkornreis sind weniger geeignet, da sie bissfest gegart zu wenig der für die sämige Konsistenz verantwortlichen Stärke freisetzen.

Für ein gutes Gelingen des Reisgerichtes ist die Wahl des Topfes nicht zu unterschätzen: Profis verwenden spezielle Risotto-Töpfe, die eine tiefe und runde Form haben. Der extra dicke Boden gewährt eine optimale Wärmeverteilung und erleichtert das Umrühren, das besonders wichtig ist, damit nichts anbrennt. Risotto-Töpfe eignen sich übrigens auch hervorragend als Schmortopf. Falls euch also mal der Risotto-Reis ausgehen sollte, könnt ihr auch allerlei Gemüse- und Fleischgerichte darin zubereiten.

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